MeWa expandiert nach Südosteuropa
Die Staaten aus Osteuropa suchen den Anschluss an EU-Standards. Das gilt auch für den Recyclingbereich. Auf die gestiegene Nachfrage hat die MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH aus Gechingen jetzt reagiert. Eine neue Tochtergesellschaft wird künftig den gesamten Bereich Südosteuropa vom Firmensitz im ungarischen Györ bedienen und somit wesentlich näher am Markt agieren können.
In den neuen Beitrittsländern der EU steht die Abfallentsorgung am Anfang eines Modernisierungsprozesses. Es sind Gesetzgebungen entstanden, die mit den EU-Richtlinien konform sind. Unternehmen der Abfallwirtschaft investieren zunehmend in Recyclingwerke.
MeWa sieht sich für diese Entwicklung nun bestens gerüstet. Die neu gegründete MeWa Recycling Maschinen und Anlagen Vertrieb Region Ost GmbH mit ihrem muttersprachlichen Vertriebsteam für die einzelnen Länder stellt die erforderliche Nähe zum Kunden her. Mit der optimierten Vertriebsstruktur und gleichzeitig neuen Produktinnovationen setzt MeWa auch in der allgemein schwierigen Wirtschaftslage ein deutliches Signal für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens.
Ein eigenes Versuchstechnikum am Standort Ács/Ungarn steht für Tests mit dem MeWa-Maschinenpark bereit. Zudem hält ein umfangreiches Er-satzteillager alles vorrätig, was der kurzfristige Reparatureinsatz benötigt.
Zum Geschäftsführer der neu gegründeten GmbH wurde Gábor Vidák berufen, die Leitung des Büros in Györ übernimmt Eva Takács. Das Team hatte den südosteuropäischen Markt bislang schon sehr erfolgreich für MeWa aufgebaut. Mittelfristig soll die Vertriebsmannschaft sowie das Vor-Ort-Team auf zehn bis 15 Mitarbeiter anwachsen. Die Fertigung der MeWa-Maschinen sowie die Anlagenplanung werden auch weiterhin ausschließlich in Deutschland erfolgen.



